Mittwoch, 26. Juni 2013

Richtfest für den Rohbau des Hörsaalzentrums am Duisburger Campus der Universität Duisburg-Essen

Am 25 Juni 2013 wurde Richtfest für den Rohbau des Hörsaalzentrums am Duisburger Campus der Universität Duisburg-Essen (UDE) gefeiert. An dem rund 10,3 Mio. Euro teuren Neubau an der Lotharstraße wird seit acht Monaten gearbeitet – soweit es eben der harte Winter zuließ. Der zunächst geplante Fertigstellungstermin im Oktober 2013 war leider nicht zu halten. Die ersten Vorlesungen werden hier voraussichtlich im Januar 2014 gehört werden können.

Dr. Armin Lövenich, zuständiger Niederlassungsleiter des Bau- und Liegen-schaftsbetriebs (BLB) NRW: „Wir arbeiten derzeit mit aller Kraft daran, zusam-men mit den Projektverantwortlichen und dem Generalunternehmer das Projekt bis Januar 2014 abzuschließen und den Studierenden zur Verfügung zu stellen“.

„Auch wenn das Hörsaalzentrum erst drei Monate später eingeweiht werden kann, so finden unsere Studierenden dennoch zu Beginn des Wintersemesters vernünftige Lernbedingungen vor“, so Rektor Prof. Dr. Ulrich Radtke. „Wir schöpfen all unsere räumlichen Kapazitäten aus und werden zusätzlich einen Duisburger Kinosaal anmieten, in denen Lehrveranstaltungen stattfinden werden.“

Staatssekretär Gunther Adler aus dem NRW-Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr: „Dieses Richtfest ist erneut ein sichtbares Zeichen dafür, dass der Hochschulausbau einen sehr hohen Stellenwert für die Landesregierung hat, trotz der finanziellen Zwänge, die wir alle kennen. Die Stärkung der Hochschulen ist eines der ganz wesentlichen Instrumente, die Zukunftsfähigkeit unseres Landes zu sichern.“

Das neue Hörsaalzentrum am Duisburger Campus bietet zwei unterschiedlich große Hörsäle: einen mit rund 850 Plätzen, im anderen finden rund 200 Studierende Platz. Hinzu kommen noch Regie- und sonstige Nebenräume. Die beiden Gebäudeteile werden durch ein transparentes Atrium miteinander verbunden. Großflächige Verglasungen versorgen das Atrium mit Tageslicht.

Das neue Gebäude schmiegt sich in die Landschaft ein, die erlaubte Geschosshöhe wird deutlich unterschritten. Der Clou: Vertikal gereihte Massivholzstäbe bestimmen die Fassadenstruktur der Hörsäle. Je nach Blickwinkel reagiert der versenkte Baukörper unterschiedlich auf das Auge des Betrachters. Das natürliche Material hat eine angenehme, warme Ausstrahlung und nimmt gleichzeitig Bezug auf die Lage in einer Grünfläche.

Garten- und landschaftsbaulich neu gestaltet wird auch der gemeinsame Vorplatzbereich von Bibliothek, Audimax und neuem Hörsaalzentrum. Oberflächen werden neu befestigt, Bäume gepflanzt sowie Sitzgelegenheiten und Beleuchtung angebracht. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen