Sonntag, 10. März 2013

Richtfest für den Hochschul-Neubau am Standort Hamm


Nach dem Richtfest am Standort Lippstadt im Februar sind jetzt auch die Rohbauten für die Hochschule Hamm-Lippstadt am Standort Hamm errichtet.

Staatssekretär Gunther Adler vom Bauministerium Nordrhein-Westfalen, Vertreter und Vertreterinnen der Hochschule Hamm-Lippstadt, des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW und des Generalunternehmers Ed. Züblin AG ziehen heute den Richtkranz über die Hochschul-Neubauten in Hamm. Intensiv wird auch an diesem Standort auf den Start des Lehrbetriebs in den neuen Gebäuden zum Wintersemester 2013/14 hin gearbeitet.

„Wir haben uns ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: 15 Monate nach der Grundsteinlegung wollen wir auch in Hamm die wichtigsten Gebäude an die Hochschule übergeben - die Studentinnen und Studenten des doppelten Abiturjahrgangs in Nordrhein-Westfalen sollen ihr Studium in den neuen Hörsälen beginnen können“ betont Therese Yserentant, Niederlassungsleiterin des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW Soest.

„Die Hochschule Hamm-Lippstadt ist ein Motor für den Strukturwandel der Stadt“, lobte Staatssekretär Gunther Adler den in Hamm entstehenden Campus: „Die Studierenden werden an diesem Standort ideale Voraussetzungen für ihr Studium finden“, so der Staatssekretär des Bauministeriums NRW. „Man kann jetzt bereits erkennen, dass hier ein Campus entsteht, der ein Gewinn für alle sein wird.“

Zum Richtfest sind Anlage und Dimension der Hochschule schon deutlich zu erkennen. Das Städtebauliche Konzept lebt von der „Durchdringung und Korrespondenz von städtisch-steinernem Raum und Grünraum“ (Erläuterungsbericht der Architekten zur Wettbewerbsarbeit). Alle Zugänge orientieren sich zum zentralen Campusplatz. Als Aufenthaltsraum im Freien wird er durch einen Gebäuderiegel von der Marker Allee abgeschirmt und öffnet sich zur Ahseaue. Gartenhöfe gliedern die Baumasse und vermitteln zur offenen Bebauung der Umgebung. Nach Hörsaalzentrum, Mensa und Medienzentrum werden im Frühjahr 2014 Studentinnen und Studenten auch die Department- und Laborgebäude beleben.

Als Bauherr legt der BLB NRW großen Wert auf Energieeffizienz der Gebäude. Erhebliche Anteile an Abwärme aus den Lüftungsanlagen werden durch Wärmerückgewinnung genutzt. Durch erhöhte Wärmedämmung und effiziente Beleuchtung wird der zulässige Verbrauchswert der Energieeinsparverordnung um rund 20 % unterschritten und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz ohne den Einsatz zusätzlicher technischer Systeme erfüllt.

Zusätzlich spart der BLB weitere 18% der Heizenergie indem er eine CO2 Wärmepumpe einsetzt, die die Abwärme aus der Kälteerzeugung für die Heizung nutzt. Da das innovative Kältemittel CO2 zuvor der Umwelt entnommen wird, trägt es im Gegensatz zu herkömmlichen Kältemitteln weder zum Treibhauseffekt noch zur Ozonzerstörung bei.

Allein am Standort Hamm werden 17.340 m² Nutzfläche realisiert, am Standort Lippstadt entstehen zeitgleich weitere ca. 15.910 m² Nutzfläche für die neue Hochschule. Aufgeteilt je zur Hälfte auf die beiden Standorte der Hochschule wird der Doppelcampus Platz für rund 4.000 Studierende bieten.

Prof. Dr. Klaus Zeppenfeld, Präsident der Hochschule Hamm-Lippstadt, und Karl-Heinz Sandknop, Vizepräsident der HSHL, zeigten sich ebenfalls begeistert vom Baufortschritt. „Wir freuen uns darauf, in diesem Jahr mit einem erweiterten Studienangebot, vielen neuen Kolleginnen und Kollegen und einer wachsenden Studierendenzahl die ersten Bauabschnitte des neuen Campus an der Marker Allee zu beziehen“, so Vize-Präsident Sandknop, der die Neubauten von Seiten der Hochschule verantwortet.

Generalplaner und Generalunternehmer, das Planungsbüro Rohling aus Osnabrück und die Ed. Züblin AG, verfolgen Termin- und Qualitätsziele am Standort Hamm mit Nachdruck.

Pressemitteilung: blb.nrw

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