Freitag, 5. Oktober 2012

Neubauprojekt ''Südtribüne'' in Dortmund

Zwischen der Ruhrallee und dem Park Leipziger Straße in Dortmund entwickelt die Südtribüne Grundstücksentwicklungs GbR ein Wohn- und Bürogebäude. Gegründet wird es auf einem vorhandenen Tiefbunker. Dieser bildet deutlich sichtbar den Sockel des Gebäudes. Darüber befindet sich eine helle, verglaste Stellplatzebene. Die Dachterrassen der Wohngeschosse sind Richtung Süden gestaffelt, ähnlich einer Stadiontribüne. Auf der Nordfassade soll das auskragende Geschoss für einen spektakulären Ausblick über die Dortmunder Innenstadt sorgen.

Das ca. 12 Millionen Euro schwere Investitionsvorhaben auf einer Gesamtnutzfläche von 4.335 qm ermöglicht bis zu 20 großzügige Lofts mit Terrassen .Den Bunker mit seiner noch vorhandenen Ausstattung wollen die Eigentümer, für Kunst- und Kulturveranstaltungen öffnen  und Teile eventuell auch als „Tresor“ für die Bewohner der „Südtribüne“.  Für das außergewöhnliche Konzept sucht die Eigentümergemeinschaft, die sich das Bunkergrundstück vor zwei Jahren gesichert hat, jetzt Investoren. Geworben werden soll unter anderem auf der größten deutschen Immobilien-Messe Expo Real, die in der kommenden Woche in München stattfindet. Wenn alles klappt, könnten die Bauarbeiten bereits Anfang 2013 beginnen.

Der Bunker

Der Bunker war Anfang der 1940er Jahre als einer von zwei Dutzend Hochbunkern in der Stadt entstanden, um die Dortmunder vor Luftangriffen während des Zweiten Weltkriegs zu schützen. Der zum großen Teil unterirdische Schutzraum zwischen Ruhrallee und Leipziger Straße hatte dabei als Verwaltungs- und Befehlsbunker mit entsprechenden technischen Einrichtungen eine besondere Funktion.


Quelle: Ruhrnachrichten / Südtribüne-Wohnen / Post-Welters



Bild: Südtribüne GbR  - Quelle: RN


Bild: Südtribüne GbR - Quelle: RN

1 Kommentar:

  1. Ich frage mich ernsthaft wer in das Objekt investiert!
    Auf der Südseite direkt am Objekt Kirche mit Kindergarten.
    Auf der Westseite direkt am Objekt die stark befahrene Ruhrallee mit Grundschule, Berufschule und Feuerwache, an der alle halbe Stunde ein Einsatzfahrzeug ausrückt.
    Auf der Nordseite direkt am Objekt ein gut besuchter Kinderspielplatz mit altem Baumbestand.

    Warum kann nicht einfach ein Haus mit Eigentumswohnungen für Familien entstehen? Die halten womöglich auch den Lärm aus!

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