Sonntag, 21. Oktober 2012

Eisenbahnmuseum Dahlhausen soll touristisch attraktiver werden

Das Bochumer Eisenbahnmuseum in Dahlhausen soll mit über neun Millionen Euro touristisch attraktiver werden. Darauf zielt eine Neukonzeption ab, die am 8. November dem Rat der Stadt Bochum zur Abstimmung vorliegt.

Zur Zeit hat das Museum rund 70.000 Besucher pro Jahr, das ist bis heute nicht ausgereizt. Noch ist es eine Ansammlung von Exponaten. Daraus lasse sich eine Inszenierung schaffen, mit interessanten Führungen, zu „jedem Objekt kann eine Geschichte erzählt werden“, so der Stiftungsvorsitzende Prof. Dr. Wolfgang Fiegenbaum.

Der erste Schritt dazu geschah mit der Stiftungsgründung , der zweite gelte dem Kauf des Geländes von der Bahn AG. Der Regionalverband Ruhr (RVR) soll das als Träger der Route der Industriekultur tätigen und den Eigenanteil tragen. Der Handel zwischen RVR und DB steht laut Stadt kurz vor dem Abschluss.
 
Darüber hinaus soll das Museumsumfeld ansprechender gestaltet werden, mit einer Parkplatzanlage und einem Fußweg zwischen Eisenbahnmuseum, dem Zentrum Dahlhausen und den Ruhrauen.
Geplant ist auch ein zweigeschossiges Eingangsgebäude für 3.772.000 Euro. Ihm soll ein „platzartig erweiterter Museumsbahnsteig vorgelagert“ werden, „an dem südlich der Pendelverkehr zwischen Bahnhof und Museum ankommt“.

Um das Ensemble Bahnbetriebswerk als „Beispiel der Arbeitswelt der Dampflokzeit als Ankerpunkt der Industriekultur“ zu sichern, soll eine „denkmalgerechte Sanierung“ diverser Gebäude wie Ringlokschuppen und Fahrzeughallen erfolgen.

Weitere Informationen: Eisenbahnmuseum-Bochum

Quelle: WAZ - Neuer Glanz am Lokschuppen


Bild: Stadt Bochum, Presse- und Informationsamt


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