Freitag, 27. Juli 2012

Wohnen in der Metropole Ruhr: Steigerungen bei Baulandpreisen und Mieten

Presse: idr

Wohnen wird teurer. Weil das Interesse an Wohneigentum in guten Lagen in NRW steigt, müssen auch Häuslebauer in der Metropole Ruhr tiefer in die Tasche greifen. Das geht aus dem Grundstücksmarktbericht 2012 des Landes hervor. Der durchschnittliche Baulandpreis in mittleren Wohnlagen betrug 2011 im Ruhrgebiet 192 Euro pro Quadratmeter, 187 Euro waren es 2010. Damit liegt die Region an zweiter Stelle nach der Region Düsseldorf (284 Euro pro Quadratmeter).

Auch Wohneigentum ist wieder begehrter. Das hat sich im Preisniveau niedergeschlagen. Landesweit liegen z.B. die Städte Essen (2.460 Euro pro Quadratmeter) und Unna (2.340 Euro pro Quadratmeter) im oberen Drittel der Preisskala für Erstverkäufe in mittleren Wohnlagen. Spitzenreiter ist aber nach wie vor Düsseldorf mit 3.232 Euro pro Quadratmeter. Erstbezugsfertige Reihenendhäuser oder Doppelhaushälften sind im Ruhrgebiet für durchschnittlich 253.000 Euro zu haben.

Infos dazu unter www.mik.nrw.de


Auch das Internetportal immowelt.de sieht den Wohnungsmarkt im Ruhrgebiet im Aufschwung. In ihrem jetzt veröffentlichten Mietbarometer weisen die Immobilienexperten Dortmund als Ruhrgebietsstadt mit den größten Mietpreissteigerungen aus. Mit einem Plus von 14 Prozent sind die Wohnungsmieten in Dortmund im Vergleich zum ersten Quartal 2011 am stärksten gestiegen. 5,60 Euro pro Quadratmeter kosten die vier Wände hier. Im letzten Jahr rangierte die Ruhrstadt noch
auf dem letzten Platz des Barometers. Auch Essen (6,40 Euro, + 11 Prozent) gehört zu den Aufsteigern.

Zum Vergleich: Münchener Toplagen erzielen Spitzenpreise von bis zu 35,50 Euro pro Quadratmeter. Für das Mietbarometer wurden die Mietpreise von Wohnungen in deutschen Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohnern untersucht.

Infos unter www.immowelt.de

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